Ökonomische Bewertung von Biofiltern

Milos Martinec, Eberhard Hartung

Abstract


Bei Untersuchungen zur Optimierung von Biofiltern für den Einsatz bei der Geruchsreduktion aus Schweineställen wurden an einem Mastschweinestall zwei Filtermaterialien und verschiedene Bauweisen parallel getestet. Es wurde eine mittlere Geruchsreduktion von 70 bis 80 % festgestellt. Die Geruchskonzentration in der Rohluft stellt den Haupteinflußfaktor auf die Geruchsreduktion dar. Eine ausreichende Materialfeuchte in dem gesamten Volumen des Filtermaterials stellt eine wesentliche Voraussetzung für eine hohe und möglichst kontinuierliche Geruchsreduktion dar. Durch Anwendung grob strukturierter Materialien wie Biochips können höhere Schütthöhen und Filtervolumenbelastungen erreicht werden, welche die Investitionskosten deutlich reduzieren. Dabei steigen jedoch der Strömungswiderstand und somit die Betriebskosten für Strom überproportional an. Deshalb sind diese Auswirkungen bei der Auslegung eines Biofilters und der sich daraus ergebenen Gesamtkosten besonders zu beachten

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