Zur Allradbremsung bei landwirtschaftlichen Traktoren

Georg Radosavljević

Abstract


Beim Auslegen der Bremsanlagen für landwirtschaftliche Traktoren mit Vierradbremsung kommt es vor allem auf die Verteilung der Bremskraft und auf ihre Übertragung auf die Fahrbahn an. Wegen der sehr unterschiedlichen Belastungsmöglichkeiten bei Traktoren (z.B. Pflug, Frontlader) ist es sehr schwierig, eine Bremskraftverteilung festzulegen, die in allen Einzelfällen befriedigt. Die Verteilung der Bremskraft im Verhältnis 2 : 3 auf die Vorder- und die Hinterachse scheint ein brauchbarer Kompromiß zu sein. Für die Übertragungseinrichtung unter Berücksichtigung der Allrad- und der Lenkbremsung wurden einige Lösungen erörtert. Bei Fremdkraftbremsanlagen (Energiequelle: Hydropumpe) bietet sich das System mit je einem Brems- und einem Verteilerventil als vorteilhaft an. Bei Muskelkraftbremsanlagen stehen sich die Lenkbremsungen durch Einzelrad- und durch Seitenbremsung gegenüber. Eine eindeutige Entwicklungsrichtung zeichnet sich hier z.Z. noch nicht ab. Die künftigen gesetzlichen Vorschriften und Prüfregeln werden diesbezüglich eine wesentliche Rolle spielen.

 


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