Erntemaschinen für Kartoffeln

Anton Specht

Abstract


Neuerungen in der Landtechnik auf der 52. DLG-Ausstellung in Hannover
vom 28. Mai bis 4. Juni 1972

Die Kartoffeln werden in der Bundesrepublik Deutschland überwiegend mit einreihigen Sammelrodern unterschiedlicher Baugröße nach einem Verfahren geerntet: Der Kartoffeldamm wird aufgenommen, die Erde abgesiebt, die Knollen von Kraut und knollenähnlichen Beimengungen getrennt und in verschiedenartigen Sammelbehältern abgelegt. Maschinen für das geteilte Ernteverfahren, bei dem die Kartoffeln zunächst in einem Schwad abgelegt und später aufgenommen werden, wurden erstmalig auf einer DLG-Ausstellung gezeigt.

Die westlichen Nachbarländer und die osteuropäischen Länder setzen auf den steinfreien Böden vorwiegend zweireihige Sammelroder ein. Da fast die Hälfte der in der Bundesrepublik hergestellten Sammelroder exportiert wird, waren die Kartoffelsammelroder auf der 52.DLG-Ausstellung ein Spiegelbild der unterschiedlichen europäischen Anbaubedingungen. Sehr aufwendige Sammelroder mit verschiedenen Trenneinrichtungen stehen einfachen Sammelrodern unterschiedlicher Baugröße gegenüber. Nicht zuletzt wird der Kartoffelsammelroder von der fortschreitenden Verbesserung der Anbautechnik beeinflußt. Im Vordergrund der Entwicklungsarbeiten stehen die Bemühungen um die Leistungssteigerung und die Vermeidung von Knollenbeschädigungen

 


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