Grundlagen des Quetschens von feinstengeligem Halmgut

Werner Dernedde

Abstract


Die Aufbereitung von feinstengeligem Halmgut durch rotierende Quetschwalzen zur Erzielung verkürzter Trocknungszeiten ist grundsätzlich möglich. Durch die Druckeinwirkung platzen die Stengel auf, so daß eine unmittelbare Verbindung der Hohlräume des Stengels mit der umgebenden Luft entsteht. Bei den Blättern wird die verdunstungshemmende äußere Zellschicht beschädigt, wodurch gleichfalls Verbindungen zu dem wasserführenden System der Pflanze hergestellt werden, die von der Pflanze nicht mehr reguliert werden können. Hierdurch wird die erste Trocknungsphase mit der konstanten, sehr hohen Trocknungsgeschwindigkeit verlängert, d. h. die Gesamttrocknungszeit verkürzt. Die Versuche haben aber ergeben, daß solche charakteristischen Verletzungen nur unter bestimmten Voraussetzungen erzielt werden, u. a. durch die Zuführung des Gutes in einer sehr dünnen Schicht.


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