Bewertung von Emissionen aus der Tierhaltung, am Beispiel der Schweinemast

Werner Berg

Abstract


Die Emissionen aus der Tierhaltung tragen zu den lokalen, regionalen und globalen Veränderungen der Ökosysteme bei. Sucht man nach Möglichkeiten der Emissionsminderung, so ist einerseits von Bedeutung, welches Ausmaß die Emissionen haben und mit welchen Wirkungen sie verbunden sind. Die Bewertung von Maßnahmen zur Emissionsminderung verlangt die Kenntnis der Wirkungen in Abhängigkeit von der Emissionsmenge. Zu diesem Komplexwird der Kenntnisstand aus der Literatur analysiert. Andererseits ist zu klären, welche Maßnahme welche Emissionsminderung bewirkt und wie hoch der dafür erforderliche Aufwand ist. Es gilt, Bewertungskriterien herauszufinden, die neben technologischen und wirtschaftlichen Aspekten vor allem ökologische in geeigneter Form kennzeichnen. Die Betrachtungen erfolgen am Beispiel der Schweinemast. Hier werden die Kohlendioxid-, Methan- und Distickstoffmonoxidemissionen untersucht, denen angelastet wird, einen erheblichen Beitrag zur Erwärmung der Erdoberfläche zu leisten. Ferner finden die Ammoniakemissionen Berücksichtigung, die über die Luft und weiter über die Niederschläge pflanzenschädigend wirken können.


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